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Sozialkompetenz im Alltag

Unter Sozialkompetenz versteht man das Ausmaß, in dem ein Mensch durch Begabung, Lebensgeschichte und Ausbildung fähig ist, mit anderen Menschen zurechtzukommen. Sachkompetenz ist Voraussetzung jeglicher Beratung. Sozialkompetenz gilt als Ausdruck von Mündigkeit und Reife. Zum Erfolg braucht man beides.

Die folgenden Praxis-Hinweise für Ihr Leben, speziell als Verkaufspersönlichkeit sollen Ihnen dabei nützlich sein:

Sie sind „Nutzenstifter“!
Bei allem, was Sie sagen und tun, sollte diese Überzeugung im Vordergrund stehen. Das Leitmotto soll immer sein: Durch Dienen – verdienen!

Kunden sind nett!
Der wichtigste Tipp ist immer noch: „MMMM“ (man muss Menschen mögen)! Denken Sie immer daran, dass auch schwierige Menschen ihre netten und interessanten Seiten haben. Erst einmal gewonnen, sind sie oft die treuesten Kunden.

Guten Tag!
Begrüßen Sie jeden Kunden mit echter Freude und im Bewusstsein: „Wie man startet, so liegt man im Rennen . . .“ Und denken Sie auch daran: Ohne Kontakt – kein Kontrakt!

Kommen Sie Ihrem Kunden entgegen!
Ihre Körperhaltung beeinflusst auch die Ihres Kunden. Wenden Sie sich dem Kunden mit einer offenen Haltung ganz zu. So überwinden Sie psychologische Distanz und signalisieren Ihr uneingeschränktes Interesse am Kunden und an seinen Wünschen.

„Ich arbeite gerne hier“!
Ihr Kunde hat mehr Vertrauen, wenn er merkt, dass Sie sich mit Ihrer Aufgabe identifizieren und eine positive Einstellung ausstrahlen. Von 5 Faktoren sollten Sie überzeugt sein:

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Von Ihrer Firma,

von Ihren Preisen,

von Ihren Produkten,

von sich selbst

und davon, dass am Ende der Erfolg steht.

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Seien auch Sie nett zu Ihren Kunden!
„ Empathie“ nennt man die Fähigkeit, sich in andere hineinzudenken – die Welt mit deren Augen zu sehen, sich „hineinzufühlen“ nach dem Motto „wenn ich der Kunde wäre . . .“ Wer sich darum bemüht erzeugt „Sympathie“.

Starten Sie mit einem Lächeln!
Sicher haben Sie das selbst schon oft festgestellt: Wer seinen Gesprächspartner anlächelt, bekommt ein Lächeln zurück. So hat Ihr Verkaufsgespräch von Anfang an eine positive Grundstimmung. Das Lächeln soll von Herzen kommen. Erst dann ist es „der kürzeste Weg von Mensch zu Mensch“.

Werden Sie persönlich!
Stellen Sie sich mit Namen vor und überreichen Sie gleich Ihre Visitenkarte. Oft kriegen Sie dann auch schon seine (mit Adresse, Tel.-Nr., etc.). Sprechen Sie Ihre Kunden wiederholt mit Namen an.

Schwimmen Sie auf seiner/ihrer Welle!
Jeder Ihrer Partner ist einmalig. Sie sollten sich auf alle Unterschiedlichkeiten einstellen können. Gute Fragetechnik verschafft Ihnen reichlich Anknüpfungspunkte: „Wer fragt, der führt“.

Sagen Sie, was Ihre Kunden interessiert!
„ Schneidern Sie Maßanzüge des Nutzens“, fokussiert auf die jeweilige Interessenslage Ihres Gegenübers und vermeiden Sie alle Wortergüsse, die nur ermüdend wirken und Ablehnung hervorrufen.

Einwände? Aber gern!
Keine Angst vor Einwänden. Diese sind der beste Wegweiser für Sie, um zu erfahren, was Ihr Kunde will und warum er es so und nicht anders will. So können Sie noch gezielter auf seine Vorstellungen eingehen.

Geht nicht – gibt’s nicht!
„ Haben wir nicht, unmöglich, da müssen Sie warten“ und ähnliche Ablehnungen sind rhetorisch pures Gift. Zeigen Sie stattdessen gute Alternativen auf und drücken Sie sich stets positiv aus.

Danke!
Ob der Kunde letztendlich gekauft hat oder nicht – bedanken Sie sich bei ihm für sein Interesse. So fühlt sich der Kunde höflich behandelt und Sie vermitteln damit, dass Ihnen das Gespräch mit ihm wichtig war.

Respekt, Respekt!
Kunden sind niemals eine Unterbrechung der Arbeit. Kunden sind unsere eigentlichen Arbeitgeber. Schließlich zahlen Sie auch unsere Gehälter . . .

Werden Sie Meister des Zuhörens!
Mit Augenkontakt und interessiertem Gesichtsausdruck, ohne Ablenkung / Nebentätigkeit aktiv (auch „zwischen den Zeilen“) zuzuhören, drückt Achtung aus und ist eine ganz wesentliche Fähigkeit sozialkompetenter Menschen.

Lösungen gemeinsam erarbeiten!
Je mehr Sie Ihren Kunden einbeziehen, desto stärker wird am Ende seine Identifikation sein.

Leben und leben lassen!
Versuchen Sie nicht um jeden Preis recht zu haben oder Ihren Kunden zu belehren. Es ist wichtiger, den Kunden nicht zu verärgern, als die eigene Meinung durchzusetzen. Und falls Sie mal einen Fehler machen, seien Sie so souverän dies zuzugeben. Das macht eher sympathisch – denn irren ist menschlich.

„Der Preis ist gar nicht so heiß“!
Je weniger Sozialkontakt, umso höhere Zugeständnisse, umso geringerer Ertrag. Wer Entgegenkommen auf allen anderen Gebieten beweist, aber auch im Stande ist, auf freundlich-sympathische Weise fest zu bleiben, gewinnt Achtung und Aufträge.

Jede Reklamation ist auch eine Chance!
Kunden, die sich über echte oder auch vermeintliche Probleme beschweren, geben Ihnen damit eine zweite Chance. Besser er beschwert sich, als dass er nie wieder kommt. Deshalb: Jede Beschwerde ernst nehmen und für Abhilfe sorgen, auch wenn Sie nichts für das Problem können.

Nach dem Kauf hört’s nicht auf!
Profilieren Sie sich durch die denkbar beste Nachbetreuung und lassen Sie sich weiter empfehlen. Sozialkompetenz heißt auch, nach einem Kauf als verlässlicher Partner zur Verfügung zu stehen. Durch dick und dünn!

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