Sechs Antworten auf Fragen zum Thema: Wie kann man die Imagebildung im Kfz-Gewerbe gestalten? - Wie „entsteht“ eigentlich ein Image?
Image ist das, was andere - die Kunden, Nichtkunden oder die Öffentlichkeit - über eine Branche oder über einen einzelnen Betrieb denkt oder worüber man spricht. Ein Image, egal ob positiv oder negativ, entsteht also aus der Summe der Eindrücke, die ein Unternehmen in der Öffentlichkeit hinterlässt. - Wenn einmal ein Image entstanden ist, dann ist es wohl unmöglich, es wieder zu verändern, oder?
Bestehende Images sind wie Beton, sofern an einer Veränderung nicht gearbeitet wird. Das Image der Kfz-Branche ist fürwahr nicht besonders gut. Aber die Öffentlichkeit hat kaum Gelegenheit, über „Gutes“ aus der Branche etwas zu erfahren. Deshalb müssen in dieser Hinsicht verstärkte Anstrengungen unternommen werden. - Wenn nun das Branchenimage schon so schlecht ist, dann hat doch sicher ein einzelner Betrieb kaum mehr eine Chance, etwas wirklich nachhaltig zu verändern?
Auch das Image der Versicherungsbranche ist nicht besonders gut, dennoch haben die meisten Menschen sofort eine „gute Empfehlung“, falls es um ein Versicherungsproblem geht. Branchenimages müssen nicht unbedingt für jeden Betrieb als „Schicksal“ angesehen werden, daneben ist es durchaus möglich, dass man sein eigenes positives Firmenimage aufbaut. Die Summe aller Firmenimages ergeben dann das Branchenimage, deshalb ist die Öffentlichkeitsarbeit jedes einzelnen Betriebes so wichtig. Nur gemeinsam kann man etwas verändern. Übrigens: Auch ein positives Image - sofern es einmal erreicht ist - lässt sich auch nur sehr langsam wieder verändern! - Was kann ein Betrieb tun, um das Firmenimage zu beeinflussen?
Es ist ganz wichtig, dass man die Leistungen seines Betriebes, die über das normale Maß des Angebotes wie z. B. Reparatur- und Wartungsleistungen hinausgehen, deutlich herausstellt. Dazu sind ganz besonders Leistungsfolder, Kundenzeitungen und entsprechende PR-Artikel geeignet. Alle Kunden müssen immer wieder an die Leistungsfähigkeit Ihres Betriebes erinnert werden. - Wie kommt es, dass scheinbar die Leistungen eines Betriebes in der Öffentlichkeit so wenig bekannt sind?
Es besteht die Gefahr, dass man seine Angebote sehr schnell als Routine abhakt, obwohl erst ein geringer Teil der Kunden davon weiß. Wir müssen lernen, auch scheinbare „Banalitäten“ und „ganz normale Angebote“ (wie z. B. den Hol- und Bringdienst oder den Leihwagen zum Service) als etwas ganz Besonderes herausstellen. - Das ist sicher eine Kunst. Aber diese Leistungen verursachen doch immense Kosten?
Imagefördernde Leistungen haben nichts mit Gratisgaben zu tun. Ganz im Gegenteil: Für eine gute Leistung kann ein angemessenes Entgelt verlangt werden.
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