ABC (Mercedes): Active Body Control (aktive Karosseriekontrolle), hydraulisches Fahrwerksystem, regelt in Millisekunden die Fahrwerkabstimmung, reduziert die Karosseriebewegungen Wanken (in Kurven), Nicken sowie Hub (beim Bremsen und Anfahren) und ermöglicht zusätzlich auch die Niveauregulierung
Abgasturbolader: von Abgasen angetriebenes Turbinenrad, die Turbine nutzt die im Abgas enthaltene Energie und drückt zur Leistungssteigerung Frischluft und vorverdichtete Luft in die Zylinder
ABS: Anti-Blockier-System, verhindert Blockieren der Räder bei Vollbremsung, erhält die Lenkbarkeit des Autos während des Bremsens
ACC: Adaptive Cruise Control (adaptive Geschwindigkeitsregelung), hält die gewünschte Fahrzeuggeschwindigkeit konstant
ADS (Mercedes): adaptives Dämpfersystem, verstellt Dämpfer von sportlich bis komfortabel
AFL (Opel): Adaptive Forward Lightning (anpassungsfähiges Fahrlicht), Kombination aus Xenon-, Abbiege- und Kurvenlicht
Airbag: blitzschnell aufgeblasener Luftsack, fängt bei Unfall den Oberkörper weich auf
AIRmatic (Mercedes): Luftfederung mit ADS (siehe oben)
ASC (BMW): Anti Slide Control (Anti-Schlupf-Kontrolle), funktioniert wie ASR (siehe unten)
ASF (Audi): Alu Space Frame (Aluminium-Karosserie-Rahmen)
ASR: Antriebsschlupfregelung, verhindert Durchdrehen der Antriebsräder, hält den Wagen in der Spur
ATF: Automatic Transmission Fluid (Getriebeöl für automatisches Getriebe)
Ausgleichswelle: eine zur Kurbelwelle gegenläufige rotierende Welle für einen ruhigeren Motorlauf
Autostick (Chrysler): Automatikgetriebe mit manueller Schaltgasse
AWD: All Wheel Drive (Allradantrieb)
BAS (Mercedes): Brems-Assistent, erkennt Notbremssituationen und baut in Sekundenbruchteilen maximalen Bremsdruck auf.
Bi-Xenon: Xenon-Scheinwerfer für Abblend- und Fernlicht (siehe Xenonlicht)
Biogas: Ist ein Faulgas und besteht zu einem großen Teil aus Methan. Aufbereitet kann es zum Antrieb von Erdgasfahrzeugen genutzt werden.
Bivalent: Ist ein Fahrzeug bivalent, besitzt es zwei vollwertige Kraftstoffbehälter. Einen für Gas und einen für Benzin.
Boosten: Der Elektromotor unterstützt den Verbrenner beim Beschleunigen, verstärkt (engl. to boost) so den Durchzug. Hier ist das Sparpotenzial des Hybridantriebs am größten, da der Benziner nicht unter Volllast arbeiten muss.
Boxermotor: Zylinder liegen einander gegenüber, erinnern in ihrer Bewegung an Boxerfäuste, unter anderem verwendet von Porsche und Subaru
Butan: Entsteht bei der Erdöldestillation. Ein Bestandteil im Autogas.
CO2: Kohlenstoffdioxid, ein farb- und geruchsloses Gas. Mitverantwortlich für die Erderwärmung.
CAN: Controller Area Network (Kontroll-Netzwerk), verknüpft elektronische Funktionen
Carbon: Kohlenstoff, belastungsstarker und extrem leichter Werkstoff für Karosserieteile und Bremse von Supersportwagen und für die Formel 1
CDI (Mercedes): Common-Rail-Diesel-Injektion (siehe Common Rail)
CGI (Mercedes): Charged Gasoline Injection, Benzindirekteinspritzer (siehe rechts oben, Direkteinspritzung)
Chip-Tuning: Leistungssteigerung durch Austausch eines elektronischen Speicherbausteins
CNG: Compressed Natural Gas (komprimiertes Naturgas), Erdgas für speziell ausgerüstete Personenwagen und Transporter
CO-Gehalt: Anteil von Kohlenmonoxid im Abgas
Comand (Mercedes): Verknüpfung von Unterhaltungselektronik, Telefon und Navigationssystem im Cockpit
Common Rail (gemeinsame Schiene): Diesel-Direkteinspritzer, bei dem alle Zylinder über eine gemeinsame, unter Druck stehende Verteilerleitung mit Kraftstoff versorgt werden
Comprex-Lader: Druckwellenlader, Mischung aus Turbolader und Kompressor, wird von der Kurbelwelle über einen Zahnriemen angetrieben
CNG/NGV: Bezeichnungen für Erdgas, beziehungsweise für Erdgasfahrzeuge. CNG – Compressed Natural Gas, NGV – Natural Gas Vehicle.
Crossover: Kreuzung verschiedener Fahrzeug-Gattungen
CVT-Getriebe: Continuously Variable Transmission (kontinuierliche, stufenlose Kraftübertragung), Automatikgetriebe ohne echte Gangstufen
dB: Dezibel, Einheit für Lautstärke
DBC: dynamische Bremskontrolle (siehe BAS)
Differential: gleicht die Drehzahlunterschiede zwischen den Rädern einer Achse oder der Vorder- und Hinterachse aus (bei Allradautos)
Differentialsperre: schafft starren Durchtrieb zwischen Rädern einer Achse oder beider Achsen für eine bessere Traktion
Direkteinspritzung: Kraftstoff wird direkt in den Zylinder gespritzt (möglich bei Diesel- und Ottomotor)
Distronic (Mercedes): Abstandstempomat, sorgt mittels Radar für gleichbleibenden Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug
DOHC: Double Over Head Camshaft (zwei obenliegende Nockenwellen)
DOT-Nummer: auf die Reifenflanke geprägt, verrät den Produktionszeitraum des Pneus
DRC: Dynamic Ride Control (dynamische Fahrkontrolle), DRC ist mechanisches ABC (siehe oben) von Volkswagen
Drive-by-wire (Fahren per Draht): Befehle des Fahrers werden nicht mechanisch übermittelt, sondern elektronisch
DSC (BMW): dynamische Stabilitätskontrolle – anderer Ausdruck für ESP (siehe unten)
DSG (VW): Direktschaltgetriebe, ermöglicht automatischen wie manuellen Gangwechsel mittels Doppelkupplung
DTC (BMW): Dynamic Traction Control, stabilisiert den Wagen durch Motorregelung, Bremseinsatz und kontrolliertes Einlenken der elektronischen Aktivlenkung
DTI: Direct Turbo Injection, Bezeichnung eines Turbodiesel-Direkteinspritzers (TDI) bei Opel
DVE: Digital Voice Enhancement (digitale Sprachverbesserung), Mikrofone und Lautsprecher verbessern im VW T5 die Verständigung zwischen erster und letzter Sitzreihe
Dynamische Kopfstützen: auch aktive Kopfstützen, sollen vor allem bei Auffahrunfall vor Verletzungen der Halswirbelsäule (Schleudertrauma) schützen
DynAPS: dynamisches Autopilot-System, das Navigationssystem berücksichtigt Staumeldungen bei der Routenberechnung
Easytronic: halbautomatische Schaltung bei Opel
EBD: Electronic Brake Distribution, sorgt für eine elektronische Bremskraftverteilung
EBV: elektronische Bremskraftverteilung
ECE: Economic Commission for Europe (Wirtschaftskommission für Europa), befasst sich mit der Harmonisierung von Vorschriften rund ums Auto
ECT-ie: elektronische Steuerung der Automatik bei Toyota
EDS: elektronische Differentialsperre
Emissionswerte: Der Wert gibt an, wie viel Kohlendioxid beim europäischen Typgenehmigungsverfahren für Kfz auf einem Rollenprüfstand pro km emittiert wird. Der CO2-Ausstoß errechnet sich dabei aus den Verbrauchswerten von Benzin, Diesel, Flüssiggas oder Erdgas. Dabei gilt: - 1,0 Liter Benzin entspricht 2.370 g CO2
- 1,0 Liter Diesel entspricht 2.650 g CO2 (aufgrund der höheren Energiedichte von Diesel)
- 1,0 Liter Flüssiggas (Autogas) entspricht 1.630 g CO2
- 1,0 kg (!) Erdgas entspricht 1.790 g CO2
Zur Berechnung des CO2-Ausstoßes pro km wird der Normverbrauch je 100 km (Liter oder kg bei Erdgas) mit dem oben angeführten Wert des CO2-Äquivalents (z. B. 2.370 g bei Benzin) multipliziert (ergibt CO2-Ausstoß in g/100 km) und durch 100 dividiert (= g CO2/km).
ESP: elektronisches Stabilitätsprogramm, hält durch das Bremsen einzelner Räder die Spur
Fading: sinkende Bremsleistung nach starker Bremsbeanspruchung
FAP-Filter (Citro ё n, Peugeot): Filtre à particules (Partikelfilter), Dieselrußfiltersystem
Flex-7-Sitzsystem: patentierte, siebensitzige Sitzanlage im Opel Zafira
FSI (VW): Fuel Stratified Injection (Benzindirekteinspritzung, siehe oben Direkteinspritzung)
GDI (Mitsubishi): Gasoline Direkt Injection (Benzindirekteinspritzung, siehe oben FSI)
GPS: Global Positioning System, Satellitensystem zur Positionsbestimmung, wird von Navigationssystemen benutzt
Gurtstraffer: zieht bei einem Aufprallunfall den Gurt fest an den Körper
GtL: Steht für Gas-to-Liquid und bezeichnet den chemischen Umbau von Erdgas zu einem flüssigen Kraftstoff.
Haldexkupplung (VW): benannt nach dem schwedischen Systempartner, stellt den Kraftschluss zwischen Vorder- und Hinterachse beim 4Motion-Allradantrieb her
HBA (VW): hydraulischer Bremsassistent (siehe BAS)
HDC (Land Rover): Hill Descent Control (Bergabfahrhilfe), hilft dem Fahrer durch Bremseingriff in abschüssigem Gelände
HDi (Citro ё n, Peugeot): High Pressure Direct Injection (Hochdruck-Direkteinspritzung), Common-Rail-Technik, siehe oben Common Rail
Head-up-Display: Überkopf-Anzeige, spiegelt Armaturenanzeigen in die Windschutzscheibe
H-Gas: High-Gas hat einen hohen Methan-Anteil. Teurer an der Tankstelle, ergibt aber eine größere Reichweite und mehr Leistung als mit L-Gas.
Hillholder: Rückrollsperre von Subaru
Hybridantrieb: Kombination von zwei verschiedenen Antriebsquellen
Hydraktives Fahrwerk: Hydropneumatik (siehe unten) mit elektronischer Steuerung
Hydropneumatik: eine mit Gas und Öl gefüllte Kugel übernimmt die Funktion herkömmlicher Dämpfer, erstmals von Citro ё n in den 50er Jahren bei ID/DS eingesetzt
IDE: Benzindirekteinspritzer der französischen Hersteller (siehe Direkteinspritzung)
iDrive: Bediensystem von BMW mit einem zentralen Knopf in der Mittelkonsole
IPS: Intelligent Protection System (intelligentes Sicherheitssystem), Kombination aller passiven Sicherheitssysteme im Auto
Isofix: einheitliche Kindersitzbefestigung auf den Sitzflächen
JTD (Alfa Romeo, Fiat): Dieseldirekteinspritzer (siehe Direkteinspritzung)
JTS (Alfa Romeo, Fiat): Benzindirekteinspritzer (siehe Direkteinspritzung)
Keyless Go: Schlüssel oder Chipkarte, tauscht Signale mit dem Auto, berührt der Fahrer den Türgriff, öffnet sich der Wagen, starten per Knopfdruck, Schlüssel oder Karte bleibt in der Tasche
Kompakt-Van: Großraumlimousine auf Basis der Kompaktklasse
Kompressor: mechanischer Lader, bläst Luft in den Ansaugtrakt, wird vom Keilriemen angetrieben
Ladeluftkühler: kühlt die vom Turbolader komprimierte Luft
Lambdasonde: steuert die Einspritzung für die optimale Wirkung des Katalysators
L-Gas: Steht für Low-Gas. Besitzt einen Methan-Anteil von circa 85 Prozent (siehe H-Gas).
Lithium-Ionen-Akkus: Hier wandern Lithium-Ionen von Anode zu Kathode, die Spannung liegt im Vergleich zu Nickel-Metallhydrid-Elementen deutlich höher (bei 3,6 Volt). Die Technik ist im Vergleich zu Bleibatterien deutlich unempfindlicher gegen den Memoryeffekt und die Selbstentladung, gleichzeitig bieten Lithium-Ionen-Akkus eine hohe Energiedichte. Allerdings reagieren die aus Handys bekannten Energiespeicher empfindlich auf Kälte, das Laden erfordert eine aufwendige elektronische Regelung.
Lithium-Polymer-Akkus: Die Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Technik mit ähnlich guter Spannungsausbeute, allerdings statt mit flüssigem Elektrolyt mit einer Folie im Inneren (Polymer) bestückt. Die Energiedichte der „Lipos“ liegt noch höher als bei den effektiven Lithium-Ionen-Akkus. Polymer-Batterien benötigen jedoch ein ausgeklügeltes Temperaturmanagement, nur wenige Autohersteller experimentieren derzeit damit.
LNG: Durch tiefe Temperatur (-162° Celsius) verflüssigtes Erdgas. LNG – Liquified Natural Gas.
LPI-Anlage: Steht für Liquid Propane Injektion. Also der Flüssigeinspritzung von Autogas in den Ansaugkrümmer.
Methan: Ein farb- und geruchloses Gas. Hauptbestandteil von Erdgas, auch Methylwasserstoff genannt. Fossiler Brennstoff.
Microhybrid: Das ist im Prinzip nur eine verbesserte Lichtmaschine, die „umgepolt“ auch als Anlasser taugt. Dann unterstützt der Generator die Start-Stopp-Technik (dank höherer Leistung). Weiteres Einsatzgebiet: Die Lichtmaschine lädt beispielsweise nur im Schiebebetrieb oder beim leichten Verzögern mit der Betriebsbremse (Bremsenergierückgewinnung, siehe Rekuperation).
Mildhybrid: Der Elektromotor allein kann keinen Vortrieb liefern. Nur in Verbund mit dem Benziner unterstützt der E-Motor, vorrangig beim Anfahren und Beschleunigen.
Minivan: auf Kleinwagen basierender Van (siehe Van)
Monovalent: Ist ein Fahrzeug monovalent, besitzt es nur noch einen kleinen Nottank für Benzin (ca. 13 l), wird überwiegend mit Erdgas genutzt.
Motronic: Motorsteuerung von Bosch
MPV: Multi Purpose Vehicle (Mehrzweckfahrzeug), anderer Ausdruck für Van (siehe Van)
Multitronic: CVT-Getriebe bei Audi (siehe CVT-Getriebe)
NCAP: New Car Assessment Programm (Neuwagen-Sicherheitsprogramm), Crashtest-Definition für Europa
NEFZ: neuer europäischer Fahrzyklus, Messverfahren zur Ermittlung von Durchschnittsverbrauch und Abgasverhalten
NGT: Mit dem Zusatz NGT (Natural Gas Technology) bezeichnet Mercedes die E- und B-Klasse mit Erdgasantrieb.
Nickel-Metallhydrid-Batterie: Diese Akkus funktionieren im Prinzip wie konventionelle Stromspeicher – mit Anode (Nickel) und Kathode (ein Metallhydrid). Allerdings sind diese Akkus deutlich leistungsfähiger als herkömmliche Batterien. Toyota verbaut im Prius ein Paket aus 168 winzigen 1,2-Volt-Zellen – daraus resultiert eine Spannung von 201 Volt. Nachteil der Nickel-Metallhydrid-Technik: Die Akkus mögen weder Überladung noch Tiefentladung, reagieren empfindlich auf extreme Temperaturen.
Oktanzahl: Gibt die Klopffestigkeit eines Kraftstoffs an. Ist der Wert hoch, lässt sich ein Kraftstoff besonders hoch verdichten. Das ist gut für die Leistung und den Wirkungsgrad eines Motors (Super – 95 Oktan, Autogas – circa 108 Oktan, Erdgas – 120 Oktan).
Parallelhybrid: Verbrennungsmotor und Elektromotor können unabhängig voneinander arbeiten, sind zum Beispiel bei Porsche durch eine Kupplung voneinander trennbar.
PASM: Porsche Active Suspension Management (aktives Porsche-Fahrwerk), passt die Fahrwerkabstimmung dem Fahrstil an
Piezo-Injektor (Audi): Diesel-Einspritzdüse mit Keramik, ermöglicht bis zu fünf Einspritzungen pro Zündvorgang
Plug In: Das bedeutet einstecken, beispielsweise bei einer Steckdose. Ein Elektroauto oder die Batterien eines Hybriden werden dabei per Stromkabel aufgeladen.
Pre-Safe (Mercedes): Insassenschutzsystem, im Notfall werden die Sitze in eine optimale Position beim Crash gebracht, das Schiebedach geschlossen, die Gurte gestrafft
Propan: Lässt sich aus Erdöl oder Erdgas herstellen. Bestandteil im Autogas.
PRS (Renault): programmiertes Rückhaltesystem, System aus pyrotechnischen Gurtstraffern, Gurtstoppern und Gurtkraftbegrenzern
PSM: Porsche Stability Management (Porsche-Stabilitäts-Organisation), hier werden ASR (Antriebsschlupfregelung) und ESP (elektronisches Stabilitätsprogramm) zusammengefasst
Pumpe-Düse (VW): Zusammenfassung von Diesel-Einspritzpumpe und -düse in einem Bauteil
quattro: permanenter Allradantrieb bei Audi mittels Torsen-Differential
Range Extender: Heißt übersetzt: Reichweitenverlängerer. Ein – meist sehr kleiner – Verbrennungsmotor treibt einen Generator an, der die zum Fahren nötige elektrische Energie liefert. Der Mindset zum Beispiel kommt dank eines Range Extenders (Einzylinder-Benziner mit 23 PS) auf insgesamt 800 Kilometer Reichweite – statt rein elektrisch nur 100 Kilometer.
Reihenmotor: Die Zylinder stehen in einer Reihe hintereinander
Rekuperation: Heißt: Bremsenergierückgewinnung. Statt Verzögerungsenergie (über die Bremsen) in Wärme verpuffen zu lassen, nutzt die Rekuperation den Bremsvorgang zum Laden einer Batterie über einen Generator.
RSC (Volvo): Roll Stability Control (Überschlag-Stabilitätskontrolle), das System soll den Überschlag nicht stabilisieren, sondern verhindern, dies geschieht über gezielten Bremseingriff an einzelnen Rädern wie beim ESP (siehe oben)
SAV: Sport Activity Vehicle, SUV von BMW (siehe unten)
SBC (Mercedes): Sensotronic Brake Control (sensible Bremskontrolle), ein elektrohydraulisches Bremssystem, das Bremskraft individuell dosiert
Schaltsaugrohr: in der Länge variabler Ansaugtrakt
Segeln: Im Prinzip das Rollen mit abgeschalteten und vom Antrieb entkoppelten Verbrennungsmotor. Allenfalls hilft der E-Motor mit entsprechender Übersetzung etwas mit. Beim Beschleunigen liefert der E-Antrieb volle Leistung bzw. schaltet den Benzinmotor wieder zu.
Selespeed: (Fiat, Alfa Romeo): sequentielles, manuelles Getriebe, halbautomatische Knopfdruckschaltung
Serieller Hybrid: Hier muss der Verbrennungsmotor seine Kraft über einen seriell, also „in Reihe“ geschalteten Generator zu den Antriebsrädern schicken. Er kann den Wagen nicht allein antreiben, die Kraftabgabe erfolgt stets über den elektrischen (Um)weg.
Sidebag: Seitenairbag (in der Tür oder im Sitz untergebracht)
7G-Tronic (Mercedes): Siebengang-Automatik
SIPS (Volvo): Side Impact Protection System (Seitenaufprallschutz)
SLS: Self Leveling Suspension (automatische Fahrwerk-Höhenverstellung)
SMG (BMW): sequentielles, manuelles Getriebe, alle Gänge liegen in einer Ebene, das Kuppeln entfällt
Speedster: sportliches Cabrio mit extrem flacher Frontscheibe
SRS: Supplemental Restraint System (Rückhaltesystem), Abkürzung für das Airbag-System
STC: Stability Traction Control (stabile Traktionskontrolle), anderer Ausdruck für ASR (siehe oben)
SUV: Sport Utility Vehicle (sportliches Nutzfahrzeug)
Syncro (VW): permanenter Allradantrieb bei VW (zum Beispiel Golf II und III, Bus)
Tankadapter: In Deutschland gibt es drei unterschiedliche Tankstutzen für Autogas (ACME, Bajonett und Dish-Anschluss). Erdgasfahrer brauchen nur bei Fahrten ins Ausland einen Adapter dabei haben.
TC-Plus (Opel): Traction Control (Traktionskontrolle), anderer Name für ASR (siehe oben)
TCS (Mazda, Saab): Traction Control System, andere Bezeichnung für ASR
TDCi (Ford): Turbo-Diesel mit Common-Rail-Injektion (siehe oben, Common Rail)
TDI (VW): Turbodieseldirekteinspritzer
Telematik: Verbindung aus Telekommunikation, Informatik und Satelliten-Ortung zur Verkehrsleitung
Teilsequenziell: Die Autogasdosierung erfolgt elektronisch gesteuert über einen sternenförmigen Gasverteiler in den Ansaugtrakt.
Tiptronic (Audi, Porsche): Automatikgetriebe mit manueller Schaltgasse
Torsen-Differential (Audi): selbstsperrendes Differential (siehe Differentialsperre)
TRC (Toyota): andere Bezeichnung für ASR
Twin Spark (Alfa Romeo): Doppelzündung, zwei Zündkerzen pro Zylinder sollen Wirkungsgrad des Motors verbessern
VADIS: Volvo Aftermarket Diagnostic Information System (Volvo-Werkstatt-, Diagnose- und Informationssystem)
Valvetronic (BMW): moderne Motorsteuerung ohne Drosselklappe
Van: Großraumlimousine
Vanos (BMW): variable Nockenwellensteuerung
Variomatic: einfaches CVT-Getriebe (siehe oben) von DAF, erstmals 1958 im DAF 33 eingesetzt
Verdampfer: Sorgt bei Autogas für die Umwandlung vom flüssigen in den gasförmigen Zustand. Erst dann wird das Gas eingespritzt. Sitzt am Wasserkreislauf, weil der Verdampfer sonst einfrieren könnte.
Venturitechnik: Die einfachste Bauform für die Gaseinspritzung, nutzt den Unterdruck zur Dosierung der Gasmenge. Auch für Vergasermotoren geeignet.
Vollsequenziell: Verfügt über ein LPG-Einspritzventil pro Zylinder, nutzt die Motordaten zur Steuerung.
VDC: Vehicle Dynamics Control (fahrzeugdynamische Kontrolle), Fahrdynamik-Regelung für allradgetriebene Autos
4x4: Allradantrieb
4matic (Mercedes): Allradantrieb
4Motion (VW): permanenter Allradantrieb
Vierventiltechnik: je zwei Ein- und Auslassventile pro Zylinder helfen dem Motor, das Gas-Luft-Gemisch besser und sauberer zu verbrennen
V-Motor: Zylinder stehen in V-Form zueinander
VNT (Mercedes): variable Nozzle-Turbine – VTG (siehe oben)
Vollhybrid: Bei diesem System kann das Auto auch rein elektrisch fahren, der Benziner dient vorrangig dem Laden der Batterien
Vorkammer-Diesel (auch Wirbelkammer-Diesel): traditioneller Dieselmotor, der Kraftstoff wird vor der eigentlichen Verbrennung im Brennraum in einer Vor- oder Wirbelkammer gezündet
VSA: Vehicle Stability Assistent (Fahrzeug-Stabilitätshelfer), entspricht ESP (siehe oben)
VSC: ESP bei Toyota (siehe ESP)
VTC: Variable Timing Camshaft (variable Nockensteuerung), steuert Öffnungszeiten der Einlassventile
VTEC (Honda): Variable Valve Timing and Lift Electronic Control (variable Nockenwellensteuerung), verstellt Ventil-Hub und Öffnungszeiten
VTG: variable Turbine, variable Turbolader-Geometrie
VVC (Rover): Variable Valve Control (variable Ventilsteuerung)
VVT-i (Toyota): Variable Valve Timing intelligent (variable, intelligente Ventilsteuerung)
Wankelmotor: von Felix Wankel erfundener Kreiskolbenmotor, arbeitet heute im Mazda RX-8
WHIPS (Volvo): Whiplash Protection System (Schleudertrauma-Schutzsystem)
Windowbag: Airbag vor dem Seitenfenster
Xenonlicht: modernes Autolicht ohne Glühdraht, in der Glühlampe befindet sich unter anderem das Edelgas Xenon, bringt mehr als die doppelte Lichtleistung gegenüber Halogenlicht
ZAS (Mercedes): Zylinderabschaltung, zur Kraftstoffersparnis wird nur ein Teil des Motors genutzt
|